Grundschule Kinding

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15.03.2012 : "Shakespeare weiß-blau: Bistd narrisch?" in Kinding

Das Foyer der Grundschule Kinding verwandelte sich in der vergangenen Woche in ein großes Theater, um genau das zu zeigen: großes Theater, starke Emotionen für drei närrische Stücke des Weltklasse-Autors William Shakespeare.

Die Schüler der 3. und 4. Klasse der Grundschule Kinding zeigten vor vollen Rängen und begeisterten Zuschauern aus der Altmühl-Jura Region, welch schauspielerisches Talent in ihnen steckt. „Ich bin überwältigt, dass so viele interessierte Besucher gekommen sind“, zeigte sich Kindings Bürgermeisterin Rita Böhm (CSU) bei der Begrüßung sichtlich beeindruckt. „Dass Kinder hier und heute Theater spielen ist Teil des Projektes „Sprache im Fluss“, erklärte Dr. Monika Raml, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Katholischen Universität Eichstätt/Ingolstadt – Lehrstuhl Deutsch-Didaktik. Im Auftrag von Altmühl-Jura e.V. hatte die Theaterpädagogin Claudia Bürk-Auner mit Studenten und 43 Grundschülern verschiedene Szenen aus Shakespeares „Lustige Weiber von Kinding (… Windsor)“, „König Kevin“ (orig. King Lear) und „Ein Sommernachtstraum“ erarbeitet.

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Das Projekt in der Presse - Donaukurier 05.03.2012


INTV - Beitrag  |  Dialektforschung "Sprache im Fluss"
(Es sind auch Schüler der Grundschule in diesem Film-
beitrag zu sehen... )

 

 

 

 

11.04.2012 : BEV aktuell - Ausgabe April 2012

Besser als Noten

Thema der BEV-Landesversammlung 2012 waren die Noten. „Schulrebellin“ Sabine Czerny stellte dar, wie Schulnoten die Lern- und Lebensfreude von Kindern beeinträchtigen. Da Lehrer die gesamte Notenskala ausschöpfen müssen, erhalten in jeder  Klasse einige Schüler schlechte Noten, auch wenn sie persönlich viel dazugelernt haben. Es nützt einem Kind auch nichts, wenn es am Tag nach einer Probe den Stoff beherrscht - wer in der Probe nichts weiß, bekommt eine Sechs. Mit dieser Sechs hat das Kind vor sich selbst und vor den anderen ein für alle Mal versagt. So werden aus wissbegierigen und fantasievollen Kindern Null-Bock-Schüler, die sich selbst aufgeben. Czerny schlägt statt Noten eine Form der Leistungsmessung vor, bei der jedes Kind nur mit sich selbst verglichen wird und sich der nächsten Herausforderung stellt, sobald es eine Anforderung erfüllt hat. Näheres unter www.notenfrei.de.

 

Bienenstunde

Wie hoch sind die Töne, die Honigbienen von sich geben? Was haben Nektar und Sonnenenergie gemeinsam? Lassen sich die Bewegungen im Bienenvolk mit Aggregatzuständen der Materie vergleichen? Das sind Fragen für den Physikunterricht am Gymnasium. Auch für die anderen Schularten bietet die Lern- und Lehrplattform HOBOS (HOneyBee Online Studies) Unterrichtsmaterial, sogar Anregungen für Vorschulkinder. Der BEV unterstützt das Projekt, das am Bienenforschungszentrum der Universität Würzburg entstanden ist. Hier eine Beschreibung von HOBOS für Eltern.

 

Extrabudget für Kombiklassen

Der BEV fordert mehr Lehrerstunden für Kombiklassen. Das Kultusministerium teilt Lehrerstunden nicht pro Klasse zu, sondern pro Kind. Das nennt sich Budgetierung. An Grundschulen ist das Budget so bemessen, dass eine Klasse mit 23 Kindern einen Lehrer „erwirtschaftet“. Kleineren Klassen reicht das Budget nicht, doch auch sie brauchen einen ganzen Lehrer. Die fehlenden Stunden zwackt das Schulamt notgedrungen Schulen mit größeren Klassen ab. Zusätzliche Lehrerstunden für den anspruchsvollen Unterricht in Kombiklassen müssen dem normalen Budget entnommen werden. Muss ein Schulamt viele Kombiklassen bilden, weil es viele kleine Schulen hat, reichen die Stunden dafür nicht aus. Der BEV fordert deshalb ein Extrabudget für jede Kombiklasse im Schulamtsbezirk.

 

Schuleinschreibung

Die BEV-Umfrage ergab: Immer mehr Schulen bitten samstags zur Schuleinschreibung. An Schultagen beginnt die Anmeldung am späten Vormittag, um 13 Uhr oder nach 14:30 Uhr. Fällt wegen der Anmeldung  Unterricht aus, werden Kinder, die nicht vorzeitig heimgehen können, beaufsichtigt. Etwas Besonderes ist das Konzept der Grundschule Taufkirchen (Vils): An drei Vormittagen nach den Faschingsferien kommen alle schulpflichtigen Kinder der Gemeinde zum Schnupperunterricht mit dem Rektor und den Lehrkräften der 1. und 2. Klassen in die Schule.  Die 273 Schulkinder fahren an einem der drei Tage ins Kindertheater, an den beiden anderen betreuen Fach- und Förderlehrer die Erst- und Zweitklässler. Die eigentliche Schulanmeldung ist dann nur noch eine Sache für Rektor, Konrektorin und Sekretärin. Und für den Elternbeirat, der Eltern und angehende Erstklässler im Elterncafé betreut und dabei Schulweghelfer anwirbt.


Mit dem Rad zur Schule

Immer wieder berichten Eltern, dass die Schule den Kindern erst dann erlaubt, mit dem Rad zu kommen, wenn sie die Fahrradprüfung bestanden haben. Die Schule darf das selbstverständlich empfehlen - vorschreiben kann sie es nicht. Der Schulweg liegt in der Verantwortung der Eltern. Nach der Straßenverkehrsordnung dürfen bereits Achtjährige allein auf der Straße radeln. Auf dem Schulweg sind sie außerdem unfallversichert, egal, wie sie den Schulweg zurücklegen.

 

Termine:

·         Freitag 20. bis Sonntag 22. April 2012, Würzburg: Schülerkongress basis’12

·         Montag 23. April 2012, 19:30 Uhr, Lauf: Mobbing - erkennen und handeln

·         Mittwoch 2. Mai 2012, 19:30 Uhr, Lauf: Sind alle Jungen hyperaktiv? Jungen und ADHS

·         Mittwoch 9. Mai 2012, 19:30 Uhr, Erlangen: Wie viel Eltern braucht ein Kind?

·         Samstag 19. Mai 2012, 10–17 Uhr, Kaufbeuren: Kaufbeurer Lernfest

·         Sonntag 20. bis Freitag 25. Mai 2012, Großraum Nürnberg: Festival der Polizeipuppenbühnen

 

 

Bayerischer Elternverband e. V.
Geschäftsstelle: Aussiger Str. 23, 91207 Lauf
Tel. + Fax: 09123  74427

Redaktion: Henrike Paede/Ursula Walther
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